magic

"It's Magic" - "Magie der Bäume" Fotoaufnahme im Stobbertal Frühling 2012

Bäume - Räume - Träume

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Ein Zauberwald / Zauberbaum

(über das Bild - zum Vergrößern der Ansicht)

    Mittendrin im Kiefernwald
    da sah ich eine Buche
    Ich hob den Kopf und merkte bald:
    Das ist der Zauberbaum der Suche

    Ich nahm ein Blatt wortwörtlich auf,
    beschrieb es mit Gefühl
    Gab einen Kuss aufs Grüne drauf
    Die Buche gab sich kühl...

    Ein leichter Wind strich mir durchs Haar
    Der Baum, er raunte leise:
    Komm schreib’ und bleib’
    - ich mach Dir Deine Träume wahr
    auf meine Art und Weise:
    Ganz ruhig, hölzern, jedoch warm.
    Erfreue Dich!

    Die Blätter fielen leise...

     

    Und immer wenn ich aus dem Fenster seh,
    auf Ahorn, Eiche oder Birke.
    Ein kleiner Zauber eine Illusion:
    Ich sehe immer eine Buche! :-)

    - Mein Zauberbaum der Suche
    Das war eine wunderbare Inspiration 2011. Ich freue mich beim Lesen heute noch daran...








    Die Tänzerin

    Hommage an Pina Bausch - Ein wunderschönes Video dieser Link.(klick drauf)
    wald


    Ich bin nicht verwundert
    Meine Wunden leckte einst der Mond

    Danach war ich für die Sonne
    ein Lustobjekt

    Später...
    sehr spät, begann ich die Erde zu entdecken
    - an meinen Wurzeln mit den Händen zu graben.
    Tanzte mit ihnen...


    'Man kann es Liebe nennen, oder "getanztes" Leben.'

     







    Der Baum

    (Text zum Bild/Olivenbaum)

    Bist Du Klage, bist Du Baum?
    Bist Du Wut, bist Du Traum?

    wald

    Wie Mensch
    - verwurzelt und verwachsen,
    zerfurcht und abgesägt,
    gespalten...
    TROTZ(dem) "der auf beiden Füßen" steht!
    So gerade...
    ...dennoch!











    Im Wald

    baum1


    Lag im Wald und träumte
    Hier, inmitten von Berlin:
    Stille
    Räume, Bäume, Wasser,
    lichter Blick

    Glück





    Glück


    "Mit dem Glück ist es nicht anders als mit der Wahrheit: Man hat es nicht, sondern ist darin. Ja, Glück ist nichts anderes als das Umfangensein.
    Nachbild der Geborgenheit in der Mutter. Darum aber kann kein Glücklicher je wissen, daß er es ist. Um das Glück zu sehen, müßte er aus ihm heraustreten: er wäre wie ein Geborener. Wer sagt, er sei glücklich, lügt, indem er es beschwört, und sündigt so an dem Glück. Treue hält ihm bloß, der spricht: ich war glücklich. Das einzige Verhältnis des Bewußtseins zum Glück ist der Dank: das macht dessen unvergleichliche Würde aus."

    Quelle: Theodor W.Adorno - Minima Moralia 72.Zweite Lese
    (Man kann über Adorno denken was man will, (im Osten war er "verboten", im Westen auch nicht gerade beliebt) aber mit dem Glück - da trifft er den Nagel, meiner Meinung nach, auf den Kopf. Ich jedenfalls kann behaupten: Ohhja! - Ich hatte schon sehr viel Glück im Leben! Deshalb wünsche ich mir nur: Dass es mir treu bleibt, ab und zu einmal bei mir vorbeischaut. Für meine Zufriedenheit will ich selbst etwas tun...